Projekt der BMBF-Fördermaßnahme NanoCare

CarboTox

Entwicklung von Screening-Verfahren zur Untersuchung eines möglichen kanzerogenen Potentials von Carbon Nanotubes

 

Veröffentlichungen

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CNT kommen als Fasern unterschiedlicher Länge und Dicke, gestreckt oder in verknäuelter Form und mit verschiedenen Oberflächeneigenschaften vor und können möglicherweise bei der Aufnahme in die Lunge schädliche Wirkungen hervorrufen. Das Hauptziel des Vorhabens ist es zu klären, ob einzeln vorliegende CNT-Fasern eine asbestartige biologische Wirkung hervorrufen. Ferner sollen möglichst sichere Prüfverfahren entwickelt werden, die als schnelle Labortests eine Aussage über das Gefahrenpotenzial unterschiedlicher CNT-Formen erlauben, ohne dass aufwendige Tierversuche notwendig werden. Wenn solche verlässliche Tests verfügbar sind, können schon in frühen Produktentwicklungsphasen unbedenkliche CNT-Typen identifiziert werden. Damit könnte ein potenzielles Gesundheitsrisiko bei der Herstellung von CNT-Fasern und der Verarbeitung zu CNT-haltigen Produkten bzw. Bauteilen erheblich verringert werden. Die Bedeutung solcher Prüfverfahren für eine verlässliche Toxizitätsbewertung in industriellen Anwendungen ist besonders hoch.

 

 


Projektleitung

Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) Anja Hackbarth, Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM)

 

Partner

Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) Leibnitz Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung, Dresden Bayer Material Science AG

 


Laufzeit : 01.09.2010 - 31.08.2013 (verlängert bis 31.12.2013)