Im Moment nur bedingt: einerseits wird für Produkte mit dem Attribut „Nano“ geworben, in denen gar kein „Nano“ drin ist, andererseits gibt es noch keine allgemeine Pflicht, "Nano" zu kennzeichnen, wenn es drin ist.

Seit 2013 müssen in Kosmetikprodukten Nanobestandteile gekennzeichnet sein (z.B. Titandioxid (nano) in Sonnencremes). Aus der EU-Verordnung Nr. 1223/2009: "Alle Bestandteile in der Form von Nanomaterialien müssen eindeutig in der Liste der Bestandteile aufgeführt werden. Den Namen dieser Bestandteile muss das Wort „Nano" in Klammern folgen."
Seit dem 13.12.2014 gilt dies auch für die Lebensmittelbranche: Aus der EU-Verordnung Nr. 1169/2011: "Alle Zutaten, die in Form technisch hergestellter Nanomaterialien vorhanden sind, müssen im Zutatenverzeichnis eindeutig aufgeführt werden. Auf die Bezeichnung solcher Zutaten muss das in Klammern gesetzte Wort „Nano" folgen."