Aluminiumoxid wird wegen seiner großen Härte und Temperaturbeständigkeit für eine Vielzahl von Produkten verwendet, u.a. als Schleifmittel, Knochenersatz sowie als Material für Schmelztiegel und Uhrengläser. Bei Sodbrennen ist Aluminiumoxid ein bewährtes Mittel: Es hilft, die Magensäure ins Gleichgewicht zu bringen.

 

SchleifpapierSchleifpapierWie könnte ich damit in Kontakt kommen?

Als Schleifmittel (z.B. in Schleifpapier, dort meist als Korund bezeichnet) kann Aluminiumoxid stauben und dabei eingeatmet werden. Deshalb sollte man eine Atemschutzmaske tragen und/oder eine Absaugvorrichtung einsetzen. Jedoch: Aluminiumoxid-Nanopartikel verklumpen an (feuchter) Luft schnell, es wird also weniger Staub daraus gebildet, der eingeatmet werden könnte.

Aluminiumoxid gelangt in den Magen, wenn man entsprechende Tabletten gegen Sodbrennen einnimmt.

In Uhrgläsern, Tiegeln und weiteren Keramiken ist Aluminiumoxid fest gebunden, Nanopartikel werden im täglichen Gebrauch nicht frei. Es können keine Nanopartikel in den Körper gelangen.

 

Wie gefährlich ist das Material für Mensch und Umwelt?

Aluminiumoxide gehören zu den ungefährlicheren Substanzen. Nur in großen Mengen wirken sie giftig.

Obwohl man das Einatmen aller Stäube, auch von Aluminiumoxid, vermeiden sollte, sind keine außergewöhnlichen Schädigungen der Lunge nachgewiesen worden. Beim Verschlucken sind Aluminiumoxid-Nanopartikel nicht giftig. Tabletten gegen Sodbrennen oder andere Medikament auf Aluminiumbasis dürfen jedoch nur über kurze Zeiträume eingenommen werden. Ansonsten kann ein erhöhter Aluminiumspiegel im Blut zu gesundheitlichen Nebenwirkungen führen.

 

Fazit:

Im Alltag kommt der menschliche Körper nur mit geringen Mengen an Aluminiumoxid-Nanopartikeln in Kontakt; dadurch besteht keine Gefährdung der Gesundheit.

 

Nebenbei

  • Reine Aluminiumoxid-Nanopartikel passieren nicht die Blut-Hirn-Schranke.
  • Gelöste Aluminiumsalze im Blut erhöhen nicht das Alzheimerrisiko.