Zweite Firmenbefragung gestartet
 

Die erste gemeinsame Fragebogenaktion bei Tätigkeiten mit Nanomaterialien in Deutschland wurde 2006 initiiert, um Schwerpunktfelder in der Nanotechnologie aufzuzeigen und entsprechenden Handlungsbedarf zur Empfehlung von Schutzmaßnahmen abzuleiten (S. Plitzko, E. Gierke. Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft 67 (2007) Nr. 10). Entsprechender Bedarf wurde bei den KMU und insbesondere bei Arbeiten im Labormaßstab festgestellt. Für die BAuA war das Auslöser für erste orientierende Expositionsmessungen in KMU's und Startpunkt für die Überarbeitung des Leitfadens für Tätigkeiten mit Nanomaterialien am Arbeitsplatz.

Jetzt startet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) unter Mitwirkung des Verbandes der chemischen Industrie (VCI), des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die zweite Fragebogenaktion. Ein pragmatischer Ansatz für eine offene Risikokommunikation steht dabei im Mittelpunkt.

Der interaktive Fragebogen sowie ein Dokument mit ergänzenden Ausfüllhinweisen stehen jetzt zum Herunterladen bereit. Es wurden mehr als 1700 Firmen und Institutionen von der BAuA mit der Bitte angeschrieben, sich an der Fragebogenaktion zu beteiligen. Der Rücklauf der ausgefüllten Fragebögen erfolgt elektronisch per E-Mail an die Anonymisierungsstelle der BAuA. Bei der Datenspeicherung und Auswertung der Fragebögen wird eine Anonymisierung der Daten entsprechend dem Bundesdatenschutzgesetz gewährleistet. Die Ergebnisse werden, wie nach der ersten Fragebogenaktion, anonymisiert veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist eine nicht rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Dortmund und Standorten in Berlin und Dresden sowie einer Außenstelle in Chemnitz. Sie untersteht als Bundesoberbehörde unmittelbar dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

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