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Die Bundesregierung soll nach dem Willen der Fraktionen von CDU/CSU und FDP im Rahmen des Aktionsplans Nanotechnologie 2015 zusätzliche Ressourcen im Bereich der Nanotechnologie bereitstellen. Wie sie in einem entsprechenden Antrag (17/7184) schreiben, müsse Deutschland seine führende Rolle in der Diskussion um die Zukunftstechnologie auf nationaler und europäischer Ebene auch durch finanzielle Unterstützung entsprechend absichern.

Die Fraktionen fordern deshalb, kleine und mittlere Unternehmen, die rund 80 Prozent der Nanotechnologieunternehmen in Deutschland ausmachten, im Rahmen des Aktionsplans stärker zu unterstützen. Sowohl die, angesichts eines verschärften internationalen Wettbewerbs steigenden, finanziellen Belastungen als auch die hierdurch entstehenden Risiken könnten nur noch schwer von den Unternehmen eigenständig erbracht und getragen werden.

Darüber hinaus fordern die Abgeordneten auch eine Förderung von Langzeitforschungsvorhaben. Die Zukunftstechnologie könne nur dann nachhaltig erschlossen werden, wenn ausreichend in die Risiko- und Sicherheitsforschung investiert würde. Dies trage zu einer nachhaltigen Analyse aller Vorteile und Risiken der Nanotechnologie bei und rücke damit stärker in den Fokus, dass Nanomaterialien nicht per se risikobehaftet seien.

Schließlich fordern die Fraktionen die Bundesregierung auf, die Dialogaktivitäten bezüglich der Nanotechnologie mit allen Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft deutlich auszubauen, um mehr Transparenz zu schaffen und einen hohen öffentlichen Bekanntheitsgrad zu erzielen.


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