Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Im Juni 2013 hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) die neue Bekanntmachung zu Gefahrstoffen (BekGS) 527 "Hergestellte Nanomaterialien" auf der BAuA Webseite und im gemeinsamen Ministerialblatt (GMBl) Nr. 25/2013 veröffentlicht.

Ziel dieser BekGS ist es, Empfehlungen zu geben, wie die Sicherheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz bei Tätigkeiten mit Stoffen, Gemischen und Erzeugnisse, welche hergestellte Nanomaterialien enthalten, verbessert werden kann. Keine Beachtung finden hier natürliche oder bei Prozessen anfallende Nanomaterialien sowie auch Aspekte der Risikobewertung bei der Anwendung durch Verbraucher.
Die BekGS ergänzt insbesondere die TRGS 400 "Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen" und TRGS 402 „Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahr-stoffen: Inhalative Exposition. Schwerpunkt dabei ist eine Beurteilung und Bewertung der inhalativen Exposition gegenüber der Staubfraktion.

 

Inhalte der Bekanntmachung :

  • Anwendungsbereich und Ziele der Bekanntmachung
  • Begriffsbestimmungen
  • Informationsermittlung
  • Gefährdungsbeurteilung
  • Betriebsanweisung und Information der Beschäftigten
  • Dokumentation
  • Anlage 1: Musterschreiben an die Hersteller
  • Anlage 2: Veröffentlichte Empfehlungen für Beurteilungsmaßstäbe
  • Anlage 3: Fließschema mit vereinfachter Darstellung der Vorgehensweise bei der Gefährdungsbeurteilung für Nanomaterialien

 

Download-Link zu BekGS 527 „Hergestellte Nanomaterialien“, GMBI Nr. 25/2013, S. 498-511, 64. Jahrgang, ISSN 0939-4729 (PDF, 130 KB)


Wissenswertes zu den BekGS
Die Bekanntmachungen zu Gefahrstoffen geben den Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Arbeitshygiene sowie sonstige gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, einschließlich deren Einstufung und Kennzeichnung, wieder. Sie werden vom Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) ermittelt bzw. angepasst und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im gemeinsamen Ministerialblatt (GMBl) bekannt gegeben.

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