Am 1. Juli 2013 startete das Projekt „INNOKAT“ des Chemikers Dr. Philipp Wagener, einem Jungwissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE).
Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb der Förderaktivität „NanoMatFutur“ mit 1,52 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre. Die von ihm aufgebaute Arbeitsgruppe entwickelt Katalysatoren auf der Basis von besonders reinen Nanopartikeln.

 Mit dem Nachwuchswettbewerb „NanoMatFutur“ unterstützt das BMBF Arbeitsgruppen junger Wissenschaftler, die sich mit Nano- oder Werkstoffforschung beschäftigen. So forscht das Team um den 33-jährigen Wagener im soeben gestarteten Projekt „INNOKAT – Integration und Applikation von ligandenfreien und kontrolliert ligandenfunktionalisierten Nanopartikeln in der Katalyse“ an einem neuen Ansatz zur Herstellung heterogener Katalysatoren.
Diese spielen bei chemischen Stoffumsetzung oder der Speicherung von Energie in chemischer Form (z.B. für nachhaltige Brennstoffe) eine entscheidende Rolle. Ihr wichtigster Bestandteil sind Nanopartikel aus Edelmetallen, an denen die katalytischen Reaktionen ablaufen. Hier gilt: Je reiner die Oberfläche dieser Partikel ist, desto aktiver sind sie. Nun braucht man jedoch bei der klassischen Herstellung von kolloidalen Nanopartikeln üblicherweise Hilfsstoffe, die anschließend auf der Oberfläche der Partikel sitzen und die Reaktionen blockieren können. Sie müssen daher aufwändig entfernt werden.....

 

Weiterlesen unter www.uni-due.de/cenide/news

Archiv

Powered by mod LCA