OECD WPMN

Anwendungen von Nanotechnologie sind schon für eine Vielzahl von spezifischen Produktbereichen gemeldet worden. Insbesondere Lebensmittel und medizinische Produkte stehen in vielen Ländern unter behördlicher Aufsicht, um die Sicherheit und in einigen Fällen auch die Wirksamkeit der Produkte zu gewährleisten. Im Zuge der Weiterentwicklung der Nanotechnologie haben die Staaten bzw. Regionen bereits begonnen, regulatorische Ansätze für Lebensmittel und / oder medizinischen Produkte zu entwickeln, zu verfeinern oder sogar schon zu äußern. Außerdem investieren sie in regulatorische Wissenschaften und anderen Forschungsanstrengungen, um eine verantwortungsbewusste Entwicklung der Nanotechnologie in diesen Bereichen zu unterstützen.

 

Die OECD-Arbeitsgruppe für Nanotechnologie (engl. OECD Working Party on Nanotechnology) hat daher in einem Projekt eine Bestandsaufnahme bereitstellt, welche die regulatorischen Ansätze, gesetzliche Regelungen und staatlich geförderten regulatorischen Forschung sowie anderen Forschungsprogrammen, Institutionen und Infrastrukturen in den Bereichen Lebensmitteln und medizinischen Produkten, welche die Anwendung der Nanotechnologie beinhalten, zusammenfasst.

 

Diese Untersuchung wurde über zwei Jahre von 2011 bis 2012 durchgeführt und die Ergebnisse sind in einem Papier zusammengefasst und analysiert worden. Beantwortet wurde Fragen zu den Themen:

  • Einsatz rechtlichen Rahmenbedingungen, um eine Überblick zum Gebrauch von Nanotechnologie in einem entsprechenden Anwendungsbereich zu schaffen
  • relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen für diese Rahmenbedingungen
  • relevante Forschungsprogramme und –einrichtungen, die von der Regierung unterstützt werden

 

Original-Publikation (in englischer Sprache):

OECD (2013), “Regulatory Frameworks for Nanotechnology in Foods and Medical Products: Summary Results of a Survey Activity”, OECD Science, Technology and Industry Policy Papers, No. 4, OECD Publishing. http://dx.doi.org/10.1787/5k47w4vsb4s4-en.

 

 

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