ANSES Bericht April 2014

Im April 2014 hat die französische Behörde für Ernährung, Umwelt-und Arbeitsschutz (ANSES) hat einen Bericht veröffentlicht, in dem die verfügbare Literatur über Gesundheits-und Umweltfragen im Zusammenhang mit Nanomaterialien überprüft wurden. Ziel des Berichts war es, die wissenschaftlichen Zusammenhänge und das Verständnis der erzielten Ergebnisse aufzuklären. Das Ergebnis zeigt, dass einige Nanomaterialien toxische Effekte auf Lebewesen und die Umwelt ausüben können.

 

Der Bericht unterstreicht vor allem die Komplexität der möglichen Expositionsszenarien, bei denen Mensch und Umwelt mit den Nanomaterialien in Kontakt kommen können, zeigt aber auch die Grenzen der bestehenden Risikobewertungsmethoden auf. Diese Vielschichtigkeit erschwert es den Regulatoren immens, die spezifischen Risiken von Nanomaterialien zu beurteilen. Aufgrund dieser Komplexität ist es schwierig, die spezifischen Risiken von Nanomaterialien zu beurteilen. Angesichts des Zeitrahmens, den eine solche Bewertung erfordert, empfiehlt die Behörde die sofortige Umsetzung von Tools zu Verbesserung des Risikomanagement insbesondere auch durch einen stärkeren Rechtsrahmen auf europäischer Ebene.

 

Die Pressemitteilung sowie auch den vollständigen Bericht (in französischer Sprache) finden Sie unter
http://www.anses.fr/en/content/highlighting-toxicity-certain-nanomaterials-anses-calling-stronger-regulatory-framework

 

Avis de l'Anses Autosaisine n°2012-SA-0273 (in französischer Sprache):

ANSES (April 2014). Évaluation des risques lies aux nanomatériaux Enjeux et mise à jour des connaissances. Avis de l'Anses Rapport d'expertise collective. (PDF; 6 MB)

 

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