EAWAG Studie

Nanosilber im Abwasser kann stark umweltschädlich wirken, wenn es in metallischer Form vorliegt.
Ein Team um Ralf Kägi von der EAWAG in Dübendorf hat nun im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Chancen und Risiken der Nanomaterialien" (NFP 64)  genauer untersucht, was mit dem Nanosilber auf dem Weg vom Siphon bis in die Kläranlage geschieht und in welcher Form es schließlich in die Umwelt gelangt.

Die durchgeführte Studie zeigt nun erstmals auf, dass Nanosilber auf dem Weg zur Kläranlage rasch in weniger problematische Formen umgewandelt wird. Zudem wird es effizient im Klärschlamm zurückgehalten, so dass nur ein kleiner Teil in unsere Gewässer gelangt.
Was mit dem Nanosilber im Klärschlamm weiter passiert, war nicht Teil der Studie. In der Schweiz ist die Ausbringung des Klärschlamms auf landwirtschaftlich genutzte Flächen nicht erlaubt – der Schlamm wird deshalb größtenteils verbrannt.

 

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier lesen unter www.eawag.ch .
 

 

Link zur Original-Publikation:

Kaegi, R., A. Voegelin, C. Ort, B. Sinnet, B. Thalmann, J. Krismer, H. Hagendorfer, M. Elumelu and E. Mueller (2013). "Fate and transformation of silver nanoparticles in urban wastewater systems." Water Res. DOI: 10.1016/j.watres.2012.11.060.

(als PDF beim SNF erhältlich; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

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