Wissenschaftler des Europäischen Forschungszentrums Joint Research Centre (JRC) haben kürzlich einen Fachbeitrag im Journal of Nanoparticle Research zum Thema Referenzmaterialien in der Nanotechnologie veröffentlicht.
Bislang sind die bestehenden Testrichtlinien und Messmethoden nicht immer auf Nanomaterialien anwendbar oder auch dafür geeignet.


Die Veröffentlichung bietet einerseits einen Überblick über bereits bestehende Referenzmaterialien und führt andererseits eine neue Klasse an „Repräsentativen Testmaterialien (RTM)“ ein.
Die drei vorgeschlagenen Konzepte „ Zertifizierte Referenzmaterialien“, „Referenzmaterialien (nicht-zertifiziert)“ und „Repräsentative Test-Materialien“ sollen sowohl für alle Messmethoden und für jeden Anwender unabhängig des jeweiligen wissenschaftlichen Hintergrunds sein.
 

 

Original-Publikation : 

G. Roebben, K. Rasmussen, V. Kestens, T. P. J. Linsinger, H. Rauscher, H. Emons and H. Stamm, "Reference materials and representative test materials: the nanotechnology case", J. Nanopart. Res. 15, 1455 (2013); doi:10.1007/s11051-013-1455-2

 

Über das JRC:

Das Joint Research Centre (JRC) ist der wissenschaftliche und technische Arm der Europäischen Kommission. Es bietet wissenschaftliche Beratung und technisches Know-how, um ein breites Spektrum der EU-Politik zu unterstützen. Sein Status als Dienststelle der Kommission, welches Unabhängigkeit von privaten oder nationalen Interessen gewährleistet, ist entscheidend für die Erfüllung seines Auftrags. Das JRC besteht aus sieben wissenschaftlichen Instituten mit fünf verschiedenen Standorten in Belgien, Deutschland, Italien, den Niederlanden und Spanien. Dadurch stehen dem JRC ein breites Spektrum an Laboren und einzigartigen Forschungsmöglichkeiten zur Verfügung, zu denen auch externe Wissenschaftler durch Kooperationen Zugang erhalten können.

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