Schweizer Aktionsplan Synthetische Nanomaterialien

Der Schweizer Bundesrat will den Aktionsplan für die sichere Nutzung synthetischer Nanomaterialien bis Ende 2019 weiterführen. Er hat einen Bericht verabschiedet, der über die Umsetzung des Aktionsplanes Bilanz zieht und die Ziele für die nächsten Jahre festlegt.

 

Der Aktionsplan wurde von den Schweizer Bundesämtern für Gesundheit (BAG) und Umwelt (BAFU) sowie dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) gemeinsam mit einer interdepartementalen Arbeitsgruppe und unter Bezug eines Expertengremiums aus Forschung und Wirtschaft erarbeitet.

 

 

Der Aktionsplan (PDF, 500 KB) hat folgende Ziele:

  1. Erarbeiten regulatorischer Rahmenbedingungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit synthetischen Nanomaterialien
  2. Schaffen wissenschaftlicher und methodischer Voraussetzungen, um mögliche schädliche Auswirkungen von synthetischen Nanomaterialien auf Gesundheit und Umwelt zu erkennen und zu vermeiden
  3. Förderung des öffentlichen Dialogs über Chancen und Risiken der Nanotechnologie
  4. Bessere Nutzung bestehender Förderinstrumente für die Entwicklung und Markteinführung nachhaltiger Anwendungen der Nanotechnologie

 

Die Schaffung regulatorischer Rahmenbedingungen gliedert sich in zwei Phasen:

  • Phase 1 (kurz- und mittelfristig): Stärkung der Eigenverantwortung der Industrie durch verschiedene Hilfsmittel (Vorsorgeraster, Vollzugshilfe Selbstkontrolle, Unterstützung von privatwirtschaftlichen Vereinbarungen (Codes of Conduct), Leitfaden für nanospezifische Sicherheitsdatenblätter, bessere Konsumentinneninformationen, Wegleitung Entsorgung)

  • Phase 2 (mittel- und langfristig): Erarbeiten rechtlicher Rahmenbedingungen für einen sicheren Umgang mit synthetischen Nanomaterialien (Prüfen von Massnahmen, die über die heutigen Bestimmungen hinausgehen und Abstimmung mit der Entwicklung im Ausland)

 

Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier.

 

Adresse für Rückfragen:

  • BAG: Kommunikation, Tel. +41 (0)58 462 11 30 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • BAFU: Josef Tremp, Sektion Industriechemikalien, Tel. +41 (0)58 464 46 18
  • SECO: Kaspar Schmid, Ressort Chemikalien und Arbeit, Tel. +41 (0)58 462 69 01 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

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