Die Verbraucherkommission Baden-Württemberg als Politik beratendes Gremium fordert in einem Empfehlungspapier vom Dezember 2011

  • die Kennzeichnung von Nano-Produkten,
  • ein Produktregister, das Verbrauchern zugänglich ist,
  • und eine verstärkte Sicherheitsforschung.

 

Außerdem empfiehlt das Gremium, eine zielgruppengerechte Kommunikation aufzubauen sowie eine Informationskampagne zum Thema „Nano in Lebensmitteln, Textilien und Kosmetika“ ins Leben zu rufen. Ziel sollte es laut Verbraucherkommission sein, die Verbraucherinnen und Verbraucher über den Einsatz von Nanomaterialien in Lebensmitteln, Kosmetika, Textilien und Food-Contact-Materialien zu informieren und die Chancen und Risiken, die damit verbunden sind, aufzuzeigen. Verbraucher/-innen können dann selbst entscheiden, ob sie diese Produkte konsumieren wollen.

 

Dies setzt allerdings voraus, dass die entsprechenden Artikel eindeutig und vertrauenswürdig gekennzeichnet sind. Die Verbraucherkommission regt an, über vorhandene Kommunikationsangebote hinaus, auch partizipative Verfahren zu fördern, die den Herstellern und den Regulatoren Hinweise darauf geben können, wie der Einsatz der Nanotechnologie besser mit den Bedürfnissen der Konsumenten abgestimmt werden kann.

 

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