Im Hinblick auf die derzeitige Diskussion über die Nanotechnologie steckt Bundesforschungsministerin Annette Schavan die Grenzen ab: "Der verantwortungsvolle Umgang mit der Nanotechnologie hat für mich oberste Priorität. Hierzu gehört, Risiken ernst zu nehmen, aber Chancen nicht zu vertun", so Schavan.

 

Das BMBF fokussiere deshalb bewusst seine Forschungsförderung in der Nanotechnologie auf Anwendungsgebiete, die einen erheblichen Nutzen für die Menschen erwarten lassen, z.B. im Bereich der Umwelttechnologien, aber insbesondere auch im Bereich der Medizin. Hier würden Wirkungen und Nebenwirkungen, wie bei Arzneimitteln und Therapien üblich, sorgfältig in einem geordneten Prozess gegeneinander abgewogen. Schavan: "Was diese Bereiche angeht, sehe ich keine Probleme. Skepsis ist aber bei Lebensmitteln und Kosmetika durchaus angebracht." In diesen Feldern fördere das BMBF deshalb keine Anwendungsforschung, sondern allein Sicherheits- und Risikoforschung. Insbesondere müsse hier die Aufnahme von Nanopartikeln durch den Menschen und deren Langzeitwirkungen weiter untersucht werden. [...]

Vollständige Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

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