Während sich gesunde Zellen durch Teilung und Absterben erneuern, verläuft die Zellteilung bei Krebszellen ungehemmt, weil ihr natürlicher Zelltod außer Kraft gesetzt ist. Dies geschieht, weil sich zu viele Rezeptoren für den Wachstumsfaktor EGF, die sich auf der Zelloberfläche befinden, zu Pärchen koppeln. Diese Pärchen starten eine Signalkette in die Zelle hinein, an deren Ende das ungebremste Wachstum steht. Nun gelang es Wissenschaftlern am Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) erstmals, diese Paarbildung in menschlichen Krebszellen an einzelnen Rezeptoren durch Gold-Nanopartikel sichtbar zu machen.

Die Ergebnisse wurde vor Kurzem im Online-Journal Scientific Reports mit dem Titel "Epidermal growth factor receptor subunit locations determined in hydrated cells with environmental scanning electron microscopy" veröffentlicht.

 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier (PDF, 22 KB).

 

Originalpublikation
D. Peckys, J.-P. Baudoin, M. Eder, U.Werner, N. de Jonge (2013). “Epidermal growth factor receptor subunit locations determined in hydrated cells with environmental scanning electron microscopy”. Scientific Reports 3 (2013), Article Number: 2626, doi: 10.1038/srep02626.

 

 

Wissenschaftlern am Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) gelang es erstmals, die Paarbildung von Rezeptoren für den Wachstumsfaktor EGF in menschlichen Krebszellen durch Gold-Nanopartikel sichtbar zu machen. Diese Paarbildung startet eine Signalkette in die Zelle hinein, an deren Ende das ungebremste Zell-Wachstum  und letztlich die Entstehung von Krebs steht. Die Ergebnisse wurde vor Kurzem im Online-Journal Scientific Reports veröffentlicht.

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