Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Industriell hergestellte Nanopartikel bieten Potenzial für eine Vielzahl unterschiedlichster Produkte. Zu den Auswirkungen dieser Nanopartikel auf Mensch und Umwelt besteht Forschungsbedarf. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert zusammen mit der Industrie Projekte um Wissenslücken zu schließen und Maßnahmen zur Risikoerkennung und -minimierung einzuleiten.

 

Mit dem Aktionsplan Nanotechnologie 2015 der Bundesregierung wurde ein integriertes Konzept vorgelegt, Nanotechnologie zu nutzen, ohne Mensch und Umwelt zu gefährden. Der dritte Aktionsplan Nanotechnologie 2020 wurde im Herbst 2016 vom Bundeskabinett beschlossen. Das Handlungskonzept knüpft an den Aktionsplan 2015 sowie die Nano-Initiative – Aktionsplan 2010 an.

Durch die Forschungspolitik der EU und des BMBF nimmt heute nicht nur die Forschung in der Nanowissenschaft international einen der vordersten Plätze ein. Auch die auf Nanotechnologie-Produkte ausgerichteten Firmen haben an Anzahl und Renommee deutlich zugelegt. Grob geschätzt besitzen die USA und Europa etwa gleich viele Unternehmen mit Bezug zur Nanotechnologie. Etwa die Hälfte der in Europa ansässigen Firmen stammt aus Deutschland. Auf dem Gebiet der Nanotechnologie ist die Bundesrepublik dadurch die Nummer 1 in Europa.

Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete die konsequente Förderpolitik. Mit rund 440 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln steht Deutschland dabei in Europa an der Spitze. Das BMBF hat Projekte zur Nanotechnologie seit Anfang der 90er Jahre gefördert. Seit 1998 wurden allein die im Rahmen der Projektförderung des BMBF bereitgestellten Fördermittel für Nanotechnologie vervierfacht. Als unterstützende Infrastruktur wurden parallel dazu Kompetenzzentren aufgebaut.

 

Förderlandkarte zur Nanosicherheit

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