• Wissensbasis

    Carbon Black in Autoreifen, Quantenpunkte in LEDs oder Titannitrid in PET-Flaschen...
    Unsere Wissensbasis gibt Informationen zu Produkten und Anwendungen mit Nanomaterialien, beleuchtet Gesundheits- und Umweltaspekte.

    Mehr
  • News

    Neuigkeiten und Infos rund um das Thema Nanotechnologie.

    Mehr
  • Forschung

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Projekte, um Wissenslücken zu schließen und Maßnahmen zur Risikoerkennung und -minimierung einzuleiten.

    Mehr
  • Grundlagen

    Grundlegende Informationen über Nanomaterialien zu Mensch und Umwelt.

    Mehr

Willkommen bei DaNa2.0 (Daten und Wissen zu Nanomaterialien)

Was genau sind Nanopartikel? Was versteht man unter „Exposition“? Wann sprechen Toxikologen von einem Risiko? Antworten auf diese und weitere Fragen zur Sicherheits-forschung an Nanomaterialien finden Sie auf dieser Webseite: www.nanopartikel.info

SOPs & Laborprotokolle

Arbeitsanweisungen
  finden Sie Hier !

question to expert

Fragen Sie unsere Experten!

Ja, Medikamente, die in der Apotheke, im Handel, beim Arzt oder im Krankenhaus erhältlich sind, können wegen ihrer speziellen Anwendung, zur Verbesserung oder Verstärkung ihrer Wirksamkeit nanopartikuläre Inhaltsstoffe enthalten. Für diese Zwecke werden sowohl Nanopartikel wie auch Liposomen eingesetzt (siehe dazu auch „Was ist der Unterschied zwischen Nanopartikeln und Liposomen?“). Die Anzahl der Arzneimittel, die nach Angaben im Zulassungsverfahren Nanomaterialien enthalten, ist noch gering. Dazu zählen z.B. Arzneimittel für die Behandlung von Tumorerkrankungen, Chronischer Hepatitis, Akromegalie (Riesenwuchs), Multipler Sklerose , Morbus Crohn, altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) erhöhter LDL-C Werte oder Typ 2 Diabetes (siehe dazu auch den Querschnittstext„Nanomedizinhttps://www.nanopartikel.info/nanoinfo/querschnittsthemen/2116-nanomedizin).

Zudem beinhalten Medikamente neben dem Wirkstoff auch Füll- und Hilfsstoffe wie Wasser, Stärke, Vaseline oder hochdisperses Siliziumdioxid. Aufgrund des Produktionsprozesses können hierbei auch Siliziumdioxid-Nanopartikel anfallen.
Die Arzneimittel-Hersteller sind zurzeit nicht verpflichtet, nanoskalige Inhaltsstoffe in ihren Medikamenten zu kennzeichnen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) – BfArM für Bürgerinnen und Bürger

Nein, es gibt keine Zulassungspflicht für Nano-Textilien in der EU. Alle Chemikalien, auch solche mit denen Textil-Fasern ausgerüstet werden, unterliegen dem Europäischen Chemikalienrecht (REACH) und weiteren strengen Regularien, wie beispielsweise der Biozid-Verordnung. Im Rahmen dessen müssen sie für Textilien zugelassen sein. Textilien für den normalen Gebrauch im Alltag müssen von niemandem geprüft und zugelassen werden.

 

 

Hauptsächlich soll die Löslichkeit der aktiven Komponente durch den Einsatz von Nanomaterialien verbessert werden. Gegenüber dem konventionellen Pestizid ergeben sich dadurch Vorteile hinsichtlich des kontrollierten und gezielten Einsatzes, dem Schutz vor dem Abbau der aktiven Substanz und damit generell eine verbesserte Wirksamkeit des Pestizids. Insgesamt soll es dadurch ermöglicht werden die eingesetzten Mengen an aktiver Substanz zu verringern und trotzdem eine vergleichbare oder sogar verbesserte Wirksamkeit des Pestizids zu erreichen.

Ja, die EU-Biozid-Verordnung schreibt Bestimmungen spezifisch für Nanomaterialien vor. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Nanomaterial der aktive Bestandteil des Pestizids oder lediglich ein Hilfsstoff ist. Wenn eine Nanoform eines bereits zugelassenen Pestizids verwendet werden soll, so muss die Zulassung für dieses Produkt unter Zusammenfassung aller notwendigen Daten neu beantragt werden.

 

 

Liposom © natros / Fotolia.comLiposom © natros / Fotolia.com

Obwohl Liposomen vielfach als Nanopartikel bezeichnet werden, unterscheiden sie sich sowohl durch ihre Struktur wie auch durch ihre Stabilität von klassischen Nanopartikeln. Liposomen sind daher keine Nanopartikel im engeren Sinn.

Nanopartikel bestehen aus soliden Materialien. Liposomen können zwischen wenigen Nanometern bis sogar 10 µm groß sein. Sie bestehen aus bestimmten Fetten (sog. Phospholipiden, z.B. aus Soja) und anderen Materialien und formieren eine Hohlkugel aus einer oder mehreren Doppelmembranen (Doppelschichten - siehe Abb. Liposom mit einer Doppelmembran). Sie sind mit Wasser gefüllt und benötigen eine wasserliebende Umgebung. Ihre Doppelschichten sind außen und auch im Inneren der Hohlkugel wasserliebend.. Sie sind in der Regel weniger stabil als Nanopartikel.

Das Verkapselungssystem „Nanosom“ ist den Liposomen sehr ähnlich. Nanosomen haben jedoch nur eine Lipid-Einzelschicht und werden aufgrund ihrer extrem geringen Größe so genannt. Der Name Nanosom ist vor allem in der Kosmetik gebräuchlich.

Grundlagen Nano

Graphen ©arsdigital / fotolia.com

Die Kapitel über Freisetzung, Exposition, Aufnahme und Verhalten von Nanomaterialien im menschlichen Körper und in der Umwelt sowie die Risikobetrachtung geben Ihnen einen Überblick.

Weiterlesen...

Forschung aktuell

Graphenfolie © bonninturina / fotolia.com

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Projekte zum Thema "Nanotechnologien für Mensch und Umwelt". Informationen zu den Fördermaßnahmen finden Sie hier.

Weiterlesen...

Wissensbasis

nano © eccolo / fotolia.com

Datenbank mit wichtigen und allgemeinverständlichen Gesundheits- und Umweltaspekten sowie Fakten zur Sicherheit anwendungsrelevanter synthetischer Nanomaterialien.

Weiterlesen...

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok