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Willkommen bei DaNa2.0 (Daten und Wissen zu Nanomaterialien)

Was genau sind Nanopartikel? Was versteht man unter „Exposition“? Wann sprechen Toxikologen von einem Risiko? Antworten auf diese und weitere Fragen zur Sicherheits-forschung an Nanomaterialien finden Sie auf dieser Webseite: www.nanopartikel.info

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Nein, es gibt keine Zulassungspflicht für Nano-Textilien in der EU. Alle Chemikalien, auch solche mit denen Textil-Fasern ausgerüstet werden, unterliegen dem Europäischen Chemikalienrecht (REACH) und weiteren strengen Regularien, wie beispielsweise der Biozid-Verordnung. Im Rahmen dessen müssen sie für Textilien zugelassen sein. Textilien für den normalen Gebrauch im Alltag müssen von niemandem geprüft und zugelassen werden.

 

 

Ja, die EU-Biozid-Verordnung schreibt Bestimmungen spezifisch für Nanomaterialien vor. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Nanomaterial der aktive Bestandteil des Pestizids oder lediglich ein Hilfsstoff ist. Wenn eine Nanoform eines bereits zugelassenen Pestizids verwendet werden soll, so muss die Zulassung für dieses Produkt unter Zusammenfassung aller notwendigen Daten neu beantragt werden.

Liposom © natros / Fotolia.comLiposom © natros / Fotolia.com

Obwohl Liposomen vielfach als Nanopartikel bezeichnet werden, unterscheiden sie sich sowohl durch ihre Struktur wie auch durch ihre Stabilität von klassischen Nanopartikeln. Liposomen sind daher keine Nanopartikel im engeren Sinn.

Nanopartikel bestehen aus soliden Materialien. Liposomen können zwischen wenigen Nanometern bis sogar 10 µm groß sein. Sie bestehen aus bestimmten Fetten (sog. Phospholipiden, z.B. aus Soja) und anderen Materialien und formieren eine Hohlkugel aus einer oder mehreren Doppelmembranen (Doppelschichten - siehe Abb. Liposom mit einer Doppelmembran). Sie sind mit Wasser gefüllt und benötigen eine wasserliebende Umgebung. Ihre Doppelschichten sind außen und auch im Inneren der Hohlkugel wasserliebend.. Sie sind in der Regel weniger stabil als Nanopartikel.

Das Verkapselungssystem „Nanosom“ ist den Liposomen sehr ähnlich. Nanosomen haben jedoch nur eine Lipid-Einzelschicht und werden aufgrund ihrer extrem geringen Größe so genannt. Der Name Nanosom ist vor allem in der Kosmetik gebräuchlich.

Hauptsächlich soll die Löslichkeit der aktiven Komponente durch den Einsatz von Nanomaterialien verbessert werden. Gegenüber dem konventionellen Pestizid ergeben sich dadurch Vorteile hinsichtlich des kontrollierten und gezielten Einsatzes, dem Schutz vor dem Abbau der aktiven Substanz und damit generell eine verbesserte Wirksamkeit des Pestizids. Insgesamt soll es dadurch ermöglicht werden die eingesetzten Mengen an aktiver Substanz zu verringern und trotzdem eine vergleichbare oder sogar verbesserte Wirksamkeit des Pestizids zu erreichen.

Das stellt eine große Herausforderung dar, da Größe und Form der natürlichen und synthetisch hergestellten Partikel sehr ähnlich sein können. Zudem sind die natürlich vorkommenden Partikel häufig in der Mehrzahl. Deshalb müssen ausgeklügelte analytische Methoden zum Einsatz kommen, häufig auch eine Kombination mehrerer Methoden, um synthetisch hergestellte Nanomaterialien zweifelsfrei nachweisen zu können. Dafür nutzt man beispielsweise Verunreinigungen, oder verschiedene Element- oder Isotopen-Verhältnisse.

 

 

Grundlagen Nano

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Die Kapitel über Freisetzung, Exposition, Aufnahme und Verhalten von Nanomaterialien im menschlichen Körper und in der Umwelt sowie die Risikobetrachtung geben Ihnen einen Überblick.

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Projekte zum Thema "Nanotechnologien für Mensch und Umwelt". Informationen zu den Fördermaßnahmen finden Sie hier.

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