Liposom © natros / Fotolia.comLiposom © natros / Fotolia.com

Obwohl Liposomen vielfach als Nanopartikel bezeichnet werden, unterscheiden sie sich sowohl durch ihre Struktur wie auch durch ihre Stabilität von klassischen Nanopartikeln. Liposomen sind daher keine Nanopartikel im engeren Sinn.

Nanopartikel bestehen aus soliden Materialien. Liposomen können zwischen wenigen Nanometern bis sogar 10 µm groß sein. Sie bestehen aus bestimmten Fetten (sog. Phospholipiden, z.B. aus Soja) und anderen Materialien und formieren eine Hohlkugel aus einer oder mehreren Doppelmembranen (Doppelschichten - siehe Abb. Liposom mit einer Doppelmembran). Sie sind mit Wasser gefüllt und benötigen eine wasserliebende Umgebung. Ihre Doppelschichten sind außen und auch im Inneren der Hohlkugel wasserliebend.. Sie sind in der Regel weniger stabil als Nanopartikel.

Das Verkapselungssystem „Nanosom“ ist den Liposomen sehr ähnlich. Nanosomen haben jedoch nur eine Lipid-Einzelschicht und werden aufgrund ihrer extrem geringen Größe so genannt. Der Name Nanosom ist vor allem in der Kosmetik gebräuchlich.

 

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