Tierstudien an Ratten haben bestätigt, dass eingeatmete Cerdioxid Nanopartikel sich zwar in der Lunge ablagern, aber nicht bis in Gehirn kommen. Normalerweise ist die Blut-Hirn-Schranke eine für Nanopartikel undurchlässige Barriere, die nur nach gezielter Anpassung der Nanopartikel überwunden werden kann.

Cerdioxid-Partikel gelangen nicht ins Gehirn, nachdem diese Partikel eingeatmet wurden [1]. Dieser Befund wird durch zwei weitere unabhängige Studien belegt, die in den USA mit zwei verschiedenen Cerdioxidpartikeln durchgeführt wurden [2, 3]. Sehr kleine 5 nm und größere 30 nm Partikel wurden Ratten in einer relativ hohen Dosierung in das Blutgefäßsystem injiziert, um die Verteilung im Organismus direkt zu untersuchen. Dabei wurden weder die sehr kleinen noch die 30 nm großen Nanopartikel im Gehirn nachgewiesen.

Wie üblich für solche Expositionen wurde der Hauptanteil in der Leber, gefolgt von Milz und Niere, gefunden (siehe auch Körperbarrieren – Nanopartikel an der Blut-Hirn Schranke)

 

 

Literatur arrow down

  1. NanoCare 2009, Final Scientific Report, ISBN 978-3-89746-108-6. (PDF-Dokument, 19 MB).
  2. Hardas, S.S. et. al. (2012), Neurotoxicology, 33(5): 1147-1155.
  3. Yokel, R.A. et. al. (2012), Toxicol Sci, 127(1): 256-268.

 

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