Tierstudien zur Toxizität von Indium-Zinnoxid (ITO) Partikeln wurden mit Hamstern durchgeführt. Die 950 nm (!!!) großen Partikel wurden intratracheal, also über die Luftröhre, eingeflösst.

 

Beide Studien zeigen Schädigungen der Lunge, bis hin zu krebsartigen Veränderungen, sowie erhöhte Indiumkonzentrationen im Serum der Tiere. Eine dritte Studie, ebenfalls mit Hamstern, untersuchte den Einfluss von ITO-Partikeln auf die Hoden. Es konnten nur sehr marginale Effekte auf die Samenleiter detektiert werden. Die Fortpflanzungsfähigkeit war nicht beeinträchtigt. Generell waren Effekte von ITO im Vergleich zu anderen Indiumverbindungen, z.B. Indium-Arsen (InAs) oder Indiumphosphid (InP), geringer.

 

Literatur arrow down

  1. Tanaka, A et al. (2002), J Occup Health, 44(2): 99-102.
  2. Omura, M et al. (2002), J Occup Health, 44(2): 105-107.
  3. Tanaka, A et al. (2010), J Occup Health, 52(1): 14-22.

 

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