Nanoskaliger Industrieruß (engl. Carbon Black, CB) kann in Zellen aufgenommen werden.

 

Die Aufnahme von Carbon Black in Zellen kann, je nachdem ob es sich um Einzelpartikel oder Agglomerate handelt, d.h. je nach Größe, durch verschiedene Aufnahmeprozesse sowohl in aktiver als auch in passiver Form geschehen. Generell liegen dann die Nanopartikel in Vesikeln oder frei im Zytoplasma vor.

Die verschiedenen Aufnahmeprozesse sind eingehend in der Literatur beschrieben [1]; sie dürften über die verschiedenartigen zellulären Effekte der Partikel neben der Partikelart und grösse auch eine Rolle spielen.

Carbon Black neigt zu starker Verklumpung. Diese Agglomerate werden von Zellen aufgenommen und können mittels Elektronenmikroskopie in Vesikeln nachgewiesen werden. Die Vesikelmembran schützt die restlichen Zellkomponenten vor den Partikeln, d.h. diese befinden sich zwar in der Zelle, dort aber immer noch abgekapselt [2].

Niedrige Dosen an Carbon Black stimulieren die Phagozytosetätigkeit von Makrophagen, sehr hohe Dosen führen dagegen zu einer stark beeinträchtigten Fähigkeit der Makrophagen zur Phagozytose [3].

 

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  1. Brandenberger, C et al. (2010), Small, 6(15): 1669-1678.
  2. L'Azou, B et al. (2008), Part Fibre Toxicol, 5 22.
  3. Renwick, LC et al. (2004), Occup Environ Med, 61(5): 442-447.

 

 

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