Kupfer und Kupferoxide – Aufnahme

Nach Inhalation oder Instillation von nicht-beschichteten Kupfer- und Kupferoxid Nanopartikeln wurde bis heute kein Übertritt (Translokation) in die Blutbahn beschrieben.

Zurzeit sind keine Studien mit Kupfer- (Cu) oder Kupferoxid- (CuO) Nanopartikeln bekannt, die sich mit der Aufnahme über die Haut befassen.

Nach oraler Verabreichung von Kupfer- und Kupferoxid Nanopartikeln wurde in verschiedenen Studien ein erhöhter Wert von Kupfer-Ionen in Leber und Niere nachgewiesen.

Es liegen zahlreiche Studien zur Wirkung von Kupfer- (Cu) und Kupferoxid- (CuO) Nanopartikeln auf Umweltorganismen vor. Die meisten berücksichtigen die Wirkung löslicher Kupferionen und/oder vergleichen die Effekte von nanoskaligen mit den gröberer Cu/CuO-Partikel. Einige Studien berichten von einer höheren Toxizität der Nanopartikel im Vergleich zu gelöstem ionischen Kupfer. In vielen Untersuchungen konnten jedoch keine Unterschiede in den Effekten festgestellt werden. Kupfer zählt zu den bekanntermaßen ökotoxischen Stoffen, so wurden Kupferverbindungen lange Zeit in Anstrichen für Schiffsrümpfe eingesetzt, um den Bewuchs mit Algen, Muscheln und Schnecken zu unterbinden.

 

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