Insgesamt liegen nur wenige verlässliche Daten zur Aufnahme von Platin-Nanopartikeln und dem Risiko für Umweltorganismen vor.

 

Es ist bekannt, dass verschiedene Mikroorganismen in der Lage sind, aus Platin-Salzen Nanopartikel herzustellen [1]. Im Rahmen des INOS-Projektes wurde eine geringe Toxizität von Platin-Nanopartikeln gegenüber Kiemenzellen der Regenbogenforelle festgestellt [2]. Allerdings sind die hier verwendeten Platin-Partikel nur unvollständig charakterisiert worden [2]. Insbesondere gab es keine verlässlichen Angaben zur Konzentration und zu Verunreinigungen in den Platin-Partikel-Suspensionen. Eine Exposition mit Platin-Nanopartikeln verlangsamte den Herzschlag von Zebrafisch-Embryonen und verzögerte den Schlupf der Fische aus dem Ei [3]. Das weist auf eine verzögerte Entwicklung der Embryonen hin.

 

Zusammenfassend sind Platin-Nanopartikel bisher noch nicht umfassend genug untersucht worden, um eine Bewertung ihrer Wirkung auf Umweltorganismen durchführen zu können. Es gibt jedoch erste Hinweise darauf, dass sie negative Effekte auf Organismen hervorrufen könnten.

 

Literatur arrow down

  1. Konishi, Y et al. (2007), J Biotechnol, 128(3): 648-653.
  2. INOS Forschungsberichte (siehe Veröffentlichungen des Projekts INOS)
  3. George, S et al. (2011), ACS Nano, 5(3): 1805-1817.

 

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