Derzeit sind keine ökotoxikologischen Daten zu Nanozeolithen vorhanden. Für Zeolithe allgemein wird jedoch angenommen, dass sie unlöslich sind, d.h. bei einer Aufnahme in den Körper unverändert wieder ausgeschieden werden.

 

Zerfallen Zeolithe, dann werden deren Grundbausteine Aluminium und Silizium freigesetzt, welche ebenso wie Zeolithe als untoxisch eingestuft werden [1].

Amöbe Amöbe

 

Aufgrund der Filterwirkung können toxische Substanzen durch die Zeolithe gebunden werden. Dadurch lässt sich zum Beispiel für Fische giftiges Cadmium aus dem Wasser entfernen oder auch giftiges Ammonium weniger verfügbar für Krebstiere machen. Andererseits können Zeolith Partikel auch den Abbau von Schadstoffen durch Bakterien verlangsamen. Grundsätzlich hemmen Zeolithe das Wachstum von Pilzen und Mikroorganismen. Amöben, auch Wechseltierchen genannt, sind davon nicht beeinträchtigt [2-6].

 

 

Literatur arrow down

  1. Fruijtier-Polloth, C (2009), Arch Toxicol, 83(1): 23-35.
  2. Ghiasi, F et al. (2011), Asian J Anim Vet Adv, 6(6): 636-641.
  3. Burgess, RM et al. (2004), Arch Environ Contam Toxicol, 47(4): 440-447.
  4. Hrenovic, J et al. (2010), J Hazard Mater, 183(1-3): 655-663.
  5. Bautista-Toledo, MI et al. (2015), J Environ Manage, 156 81-88.
  6. Toledano-Magana, Y et al. (2015), Biomed Res Int, 2015 164980.

 

 

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