Bislang existiert nur eine Studie zum möglichen Verhalten von synthetisch hergestellten Nanozeolithen im Körper. Untersuchungen zum Verhalten an inneren Körperbarrieren existieren derzeit nicht.

 

Biomedizinische Anwendungen von Nanozeolithen als Trägermaterial stehen aktuell im Fokus der Forschung. Eine Studie an Mäusen hat die Eignung von mit Nanomaterialien ausgerüsteten Membranen als Gerüststrukturen für das Knochen- bzw. Gewebewachstum untersucht. Im Tierversuch konnte über die Kombination aus Membran und nanoskaligen Zeolithen das Zellwachstum wie gewünscht angeregt werden ohne dass toxische Nebeneffekte oder Entzündungsreaktionen hervorgerufen wurden [1].

 

Verhalten an der Blut-Hirn Schranke 

Untersuchungen, ob synthetisch hergestellte Nanozeolithen die Blut-Hirn Schranke überwinden können, liegen derzeit nicht vor. In Laborversuchen mit verschiedenen Zelltypen des Gehirns (Astrocyten, Neuronen) verursachten Zeolithe keine toxischen Effekte [2,3].

 

Langfristige Effekte sowie die Auswirkungen auf den gesamten Körper insbesondere beim Einsatz als Trägermaterial in biomedizinischen Anwendungen müssen allerdings noch weiter untersucht werden.

 

 

 

 

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