Bislang liegen noch keine epidemiologischen Studien für Zinkoxid- (ZnO) Nanopartikel vor.

 

Jedoch ist bekannt, dass die Inhalation von ZnO-Dämpfen bei Schweissarbeiten zu dem sogenannten Metallrauchfieber führen kann [1,2]. Es handelt sich um eine grippeähnliche Krankheit, die sich nach einigen Tagen wieder zurückbildet, jedoch unter fortgesetzter Exposition zu Einschränkungen der Lungenfunktion führen kann. Viel wahrscheinlicher als die Inhalation ist jedoch eine Aufnahme dieser Nanopartikel über die Haut, da nanopartikuläres ZnO als physikalischer UV-Filter in Sonnencremes und Kosmetika verwendet wird.

 

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  1. Brown, JJ (1988), Br J Radiol, 61(724): 327-329.
  2. Kuschner, WG et al. (1995), J Investig Med, 43(4): 371-378.

 

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