Im wässrigen Milieu des menschlichen Organismus lösen sich Zinkoxid (ZnO) -Nanopartikel teilweise oder ganz auf und es werden Zink-Ionen freigesetzt. Dieser Auflösungsprozess ist jedoch für unterschiedliche ZnO-Partikel nicht immer gleich effizient und ist ausserdem abhängig von der genauen Zusammensetzung der wässrigen Lösung. Ob Zellen nun ZnO-Partikel oder gelöste Zink-Ionen aufnehmen scheint also von der Stabilität der Nanopartikel in der jeweiligen Umgebung abhängig zu sein.

 

In der Literatur findet man folglich Studien, welche eine Aufnahme von ZnO-Partikeln in der Zelle beschreiben [1,2,3] als auch solche, die keine Partikel beobachten [4,5]. Falls partikuläres ZnO aufgenommen wird, könnte deren Auflösung in der Zelle zu lokal sehr hohen Konzentration von Zink-Ionen und somit zu Nanopartikel-spezifischen Reaktionen führen.

 

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  1. Xia, T et al. (2008), ACS Nano, 2(10): 2121-2134.
  2. Lin, WS et al. (2009), J Nanopart Res, 11(1): 25-39.
  3. Kocbek, P et al. (2010), Small, 6(17): 1908-1917.
  4. De Berardis, B et al. (2010), Toxicol Appl Pharmacol, 246(3): 116-127.
  5. Deng, X et al. (2009), Nanotechnology, 20(11): 115101.

 

 

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