• Wissensbasis

    Carbon Black in Autoreifen, Quantenpunkte in LEDs oder Titannitrid in PET-Flaschen...
    Unsere Wissensbasis gibt Informationen zu Produkten und Anwendungen mit Nanomaterialien, beleuchtet Gesundheits- und Umweltaspekte.

    Mehr
  • News

    Neuigkeiten und Infos rund um das Thema Nanotechnologie.

    Mehr
  • Forschung

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Projekte, um Wissenslücken zu schließen und Maßnahmen zur Risikoerkennung und -minimierung einzuleiten.

    Mehr
  • Grundlagen

    Grundlegende Informationen über Nanomaterialien zu Mensch und Umwelt.

    Mehr

Willkommen bei DaNa2.0 (Daten und Wissen zu Nanomaterialien)

Was genau sind Nanopartikel? Was versteht man unter „Exposition“? Wann sprechen Toxikologen von einem Risiko? Antworten auf diese und weitere Fragen zur Sicherheits-forschung an Nanomaterialien finden Sie auf dieser Webseite: www.nanopartikel.info

SOPs & Laborprotokolle

Arbeitsanweisungen
  finden Sie Hier !

question to expert

Fragen Sie unsere Experten!

Fate Micro Nano Plastic Wageningen

Winzige Plastikpartikel im Mikro- und Nanometer Maßstab lassen sich nur schwer in der Umwelt nachweisen, was das Ermitteln möglicher Expositionsrisiken wesentlich erschwert. Forscher der Universität Wageningen zeigen nun erstmals in einer mechanistischen Modellierungsstudie, wie sich Nano und Mikroplastik in Oberflächengewässern verhalten und wo sie verbleiben.

 

In den Ozeanen, in Böden, Sedimenten und Oberflächengewässern wurden bereits Kunststoffablagerungen weltweit nachgewiesen. In den kommenden Jahren sollen diese Emissionen sogar noch um eine Größenordnung ansteigen. Die Fragmentierung führt zu immer kleineren Partikeln, die letztlich auch die Submikron-Skala erreichen können. In diesem Größenbereich können Kunststoffteilchen unvorhergesehene Risiken darstellen. Dennoch sind sie in der Umwelt schwer zu messen, so dass sich derzeit die Expositionsabschätzungen auf Computer-gestützte Modelle stützen müssen.

 

In ihrer aktuellen Pionierstudie, die in der Zeitschrift Environmental Pollution veröffentlicht wurde, simulieren Ellen Besseling und Mitarbeiter die Konzentration von Kunststoffpartikeln zwischen 100 nm und 10 mm für das hydrologische Flussregime eines echten Flusses. Das Modell bildet den direkten Transport der Partikel, aber auch die Aggregation der Partikel mit natürlichen suspendierten Feststoffen und den Transport und Absetzen der daraus resultierenden Heteroaggregate ab. Ebenfalls berücksichtig wird die Anwesenheit von Biofilm auf den Kunststoffen, und die Modellszenarien wurden für Kunststoffe mit unterschiedlicher Dichte berechnet.

Beispielsweise war die Sedimentation ein besonders wichtiger Faktor für Nano- und Mikroplastik kleiner einem Mikrometer und größer als fünfzig Mikrometer, aber viel weniger für Größen dazwischen. Dies bedeutet, dass diese Teilchen zu einem größeren Ausmaß in das Meer exportiert werden könnten.

 

 

Original-Publikation

Besseling E., Quik J.T., Sun M., Koelmans A.A. (2016). Fate of nano- and microplastic in freshwater systems: A modeling study. Environ Pollut, DOI:10.1016/j.envpol.2016.10.001

 

 

Grundlagen Nano

Graphen ©arsdigital / fotolia.com

Die Kapitel über Freisetzung, Exposition, Aufnahme und Verhalten von Nanomaterialien im menschlichen Körper und in der Umwelt sowie die Risikobetrachtung geben Ihnen einen Überblick.

Weiterlesen...

Forschung aktuell

Graphenfolie © bonninturina / fotolia.com

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Projekte zum Thema "Nanotechnologien für Mensch und Umwelt". Informationen zu den Fördermaßnahmen finden Sie hier.

Weiterlesen...

Wissensbasis

nano © eccolo / fotolia.com

Datenbank mit wichtigen und allgemeinverständlichen Gesundheits- und Umweltaspekten sowie Fakten zur Sicherheit anwendungsrelevanter synthetischer Nanomaterialien.

Weiterlesen...

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok