Studie der EMPA im Auftrag des schweizer Bundesamts für Umwelt (BAFU)

 

Die Nanotechnologie ist ein rasch wachsendes Forschungs- und Entwicklungsgebiet mit zunehmender Bedeutung für Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft.
In der Literaturstudie "Human- und Ökotoxizität synthetischer Nanomaterialien" beschäftigt sich die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) mit der Frage, ob sich aufgrund des Gefahrenpotenzials oder möglicher neuartiger Störfallszenarien in Zusammenhang mit der Human- und Ökotoxizität von synthetischen Nanomaterialien neue Kriterien für die Bestimmung der Mengenschwellen in der Störfallverordnung ergeben.


In der Studie wurden verschiedene synthetische Nanomaterialien (Nano-TiO2, Nano-ZnO, Kohlenstoff-Nanoröhren und Nano-Silber) analysiert und die verschiedenen internationalen Richtlinien und Forschungsergebnisse zusammengefügt.


Das Fazit der Studie:
Zurzeit liegen zu wenige Grundlagendaten für eine abschliessende Beurteilung dieser Fragestellung vor. Bisherige Erkenntnisse geben aber keinen Anlass dazu, sofort spezifische Regelungen für Nanomaterialien in den Bereichen Human- und Ökotoxizität in die Störfallverordnung aufzunehmen.

 

Die komplette Studie ist in mehreren Sprachen verfügbar und kann als PDF-Dokument (700 KB) hier heruntergeladen werden.

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