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Spotlight Oktober 2020: Nanosicherheit – Thema der Zukunft
Die Nanosicherheitsforschung ist auch Treiber für Innovationen, wie das Spotlight im Juli 2020 bereits ausgeführt hat. Und doch zeigt dieses Forschungsfeld, dass auch die Routine dazu gehört, wenn es darum geht, die sprichwörtliche «Nadel im Heuhaufen» zu suchen. In vielen Bereichen ist die Sicherheitsforschung Initiator neuer Methoden, so z.B. für die Suche von Nanopartikeln im Körper mittels neuer hoch-auflösender analytischer Transmissionselektronenmikroskopie im Scanverfahren oder hilft bei der Etablierung verlässlicher Testverfahren. Dies und weitere Themen zu Körperbarrieren oder Immunsystem werden in dem Querschnitt «Future Nanosafety» von Krug und Kraegeloh (2020) dargestellt.
Das Sonderheft «Future Nanosafety» skizziert organspezifische Wirkungen von Nanomaterialien, gibt Beispiele für neue Anwendungen und gibt Einblicke in die biologischen Mechanismen, die durch Nanomaterialien beeinflusst sein könnten. Diese Sammlung von insgesamt 17 Artikeln wichtiger Arbeitsgruppen weltweit gibt neben Arbeitsanweisungen für zukünftige Testverfahren auch Ideen für Tierersatzversuche oder Safe-by-Design Prozesse und stellt neue Nachweismethoden von Nanopartikeln im Körper oder in Produkten vor.
Original Veröffentlichung:
Harald Krug and Annette Kraegeloh (2020), Future Nanosafety. Chem. Res. Toxicol. 2020, 33, 5, 1037–1038. DOI: 10.1021/acs.chemrestox.0c00166
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Die Anwendung von sogenannten „Nanopestiziden“ (siehe auch Querschnittstext Nanomaterialien in Pflanzenschutzmitteln) soll grundsätzlich zwei Vorteile haben: eine geringere Menge an Pestizid wird für die gleiche Agrarfläche benötigt und/oder die Wirksamkeit soll verbessert werden. Dies ist notwendig, um genügend Nahrungsmittel für eine immer noch wachsende Weltbevölkerung anzubauen. Allerdings könnten damit auch erhöhte Risiken für Mensch und […]
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Dieses Paper beschreibt eine Methode zur automatischen Bewertung der Qualität und Vollständigkeit von Nanosicherheitsdaten zum Zwecke der Risikobewertung. Schritte zur Entwicklung der Methodik zur Bewertung der Datenvollständigkeit und die Methodik zur Bewertung der Qualität werden dargestellt. Die Methodik ist auf physikalisch-chemische und Gefährdungs-(Meta-)Daten zugeschnitten, kann aber mit geeigneten Kriterien auch zur Unterstützung der Modellierung oder […]
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