Aluminiumoxid – Aufnahme

Die Inhalation von feinstem Aluminiumoxidstaub kann zu Entzündungen der Lunge führen.

Im Gegensatz zur Lunge ist die Haut eine gute Barriere gegen Partikel. Al2O3 verursachte in Tierversuchen keine Hautreizung bei den Versuchstieren.

Aluminium kommt als natürlicher Bestandteil in Trinkwasser und anderen Lebensmitteln, insbesondere in Früchten und Gemüse, als Aluminiumsalze vor. Sie werden von Verbrauchern hauptsächlich über die Nahrung aufgenommen. Beim Menschen ist die Aufnahme aus dem Magen-Darm-Trakt gering, sie beträgt maximal 1 %.

Die Wirkung von nano- und mikroskaligem Aluminiumoxid wurde in einer Vielzahl von Organismen untersucht, wobei nur sehr hohe, häufig nicht umweltrelevante Konzentrationen eine toxische Wirkung aufwiesen. Zum Boehmit, einem weiteren Aluminumoxid, sind keine ökotoxikologischen Studien vorhanden.