Wolframcarbid – Exposition

Aus beobachtenden Studien an Arbeitern weiß man, das es sich bei Wolframcarbid (WC) -Partikeln allein um ein nicht-toxisches Material handelt [1,2].

Wolframcarbid (WC) kommt nicht natürlich vor, sondern wird durch technische Verfahren aus Wolframerzen hergestellt.

Die Exposition am Arbeitsplatz stellt für den Menschen, insbesondere für Arbeiter in der Hartmetallindustrie, den Hauptkontaktweg dar. Arbeiter sind beim Umgang mit den Pulvern oder beim Schleifen von Werkstücken den Stäuben ausgesetzt; und können Partikel inhalieren oder über die Haut aufnehmen. Hier wird durch das Tragen von geeigneter Schutzkleidung wie Handschuhen und Atemmasken die Exposition jedoch minimiert.

Gröbere Wolframcarbid (WC) -Partikel finden seit vielen Jahren in der Hartmetallindustrie Verwendung, die Herstellung und Anwendung als Nanopartikel ist noch relativ neu. Demzufolge wurden die meisten Kenntnisse bei der Untersuchung von mikroskaligen Partikeln gewonnen; zu nanoskaligem WC und Wolframcarbid-Kobalt (WC-Co) liegen erst wenige Untersuchungen vor. Da aus Nanopartikeln hergestellte Werkstücke im Vergleich zu solchen aus gröberen Partikeln noch fester sind, werden Nanopartikel zunehmend eingesetzt.