Die Blut-Hirnschranke als Barriere für Aluminium- und Aluminiumoxidpartikel ist noch wenig untersucht. Eine durch hohe Drücke oder Überdosierung geschädigte Blut-Hirnschranke kann auch für Nanopartikel durchlässig sein.

 

Um die Durchlässigkeit der Blut-Hirnschranke zu untersuchen, werden Tierversuche mit Mäusen und Ratten durchgeführt. In einer Studie wurden den Versuchstieren dabei sehr hohe Dosen an Aluminium-Partikeln über die Halsschlagader, in die Venen, in den Bauchraum oder direkt in die Hohlkörper des Gehirns verabreicht [1]. Unter realitätsnahen Bedingungen können aber die in diesen Experimenten verwendeten Dosen nicht erreicht werden. Deshalb müssen die Ergebnisse mit Vorsicht interpretiert werden. Eine durch Aluminium-Nanopartikel verursachte Neurotoxizität konnte unter Verwendung von relevanten Dosen bislang nicht nachgewiesen werden [2,3].

 

 

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