Das Aufnahmeverhalten von Diamant-Nanopartikeln wurde in verschiedenen humanen Zelllinien sowie Gehirnzellen von Ratten untersucht.

 

Übereinstimmend konnte eine Aufnahme der Partikel in die Zellen mittels Elektronenmikroskopie bestätigt werden, wobei verschiedene Partikelgrößen getestet wurden [1,2]. Dabei erfolgt die Aufnahme der Partikel aktiv durch Endozytose (siehe Artikel "Grundlagen - Verhalten"). Die Partikel reichern sich in bestimmten Zellorganellen, vermutlich den Lysosomen, an [3].

Nanodiamanten haben die Eigenschaft stark zu fluoreszieren und sind deshalb in vielen Studien als zellgängige „Farbstoffe“ eingesetzt worden [3,4,5,6,7,8]. Generell werden Nanodiamanten schnell, d.h. innerhalb von Minuten, von lebenden Zellen aufgenommen [8,9].

 

Literatur arrow down

  1. INOS Forschungsberichte (siehe Veröffentlichungen des Projekts INOS)
  2. Busch, W et al. (2011), J Nanopart Res, 13(1): 293-310.
  3. Faklaris, O et al. (2009), ACS Nano, 3(12): 3955-3962.
  4. Cheng, CY et al. (2007), Appl Phys Lett, 90(16): 163903.
  5. Fu, CC et al. (2007), PNAS, 104(3): 727-732.
  6. Ho, DA (2009), ACS Nano, 3(12): 3825-3829.
  7. Takimoto, T et al. (2010), Chem Mater, 22(11): 3462-3471.
  8. Neugart, F et al. (2007), Nano Lett, 7(12): 3588-3591.

 

 

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