Eisen und Eisenoxide – Aufnahme

Eisenoxid-Nanopartikel (SPION) finden hauptsächlich in der Medizin Anwendung, wodurch die Bedeutung der Lunge, der Haut und des Magen-Darm-Traktes als Haupteintrittspforten für Nanopartikel in den Körper in den Hintergrund rückt. Die direkte Verabreichung in den Körper (z.B. intravenöse Injektion in die Blutbahn) führt zu einer raschen und gewollten Verteilung der Partikel im ganzen Körper. Dabei können SPION mit speziellen Proteinen beschichtet werden, um sie gezielt zu bestimmten Organen oder Zellen zu dirigieren (z.B. mit Folat zur Markierung von Krebszellen).

Von verschiedenen Organismen wie Tauben oder Bakterien ist bekannt, dass diese die magnetischen Eisenoxid-Partikel zur Orientierung am Erdmagnetfeld nutzen, indem sie diese ihren Körper einlagern [1]. Es ist wichtig zwischen reinen Eisenpartikeln und Eisenoxid-Partikeln zu unterscheiden. Eisen reagiert leicht mit Sauerstoff (“rosten”) und bildet dabei Eisenoxide. Deshalb wird angenommen, das Eisen-Partikel aufgrund der höheren Reaktivität toxischer für Umweltorganismen sind als die Eisenoxide, welche ja auch natürlich in der Umwelt vorkommen.

 

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