Quantenpunkte – Verhalten

Quantenpunkte können über verschiedene Wege in vitro in eine Zelle gelangen: unspezifische Aufnahme durch Endozytose, spezifische Aufnahme vermittelt über Biomoleküle an der Oberfläche der Quantenpunkte, direktes Einspritzen in einzelne Zellen sowie durch eine induzierte Beschädigung der Zellmembran. Welcher Aufnahmemechanismus tatsächlich auftritt, hängt stark von der jeweiligen Oberflächenmodifikation der Quantenpunkte ab [1-5].

Eine Studie zeigte, dass Quantenpunktezu einem geringen Anteil aus der Blutbahn über die Blut-Hirn-Schranke ins Hirngewebe übertreten können.

Quantenpunkte könnten in der Zukunft in der Medizin für die Krebstherapie eingesetzt werden. Mit Hilfe bestimmter Beschichtungen sollen sich die Nanopartikel gezielt im Tumorgewebe anreichern können und gleichzeitig eine unspezifische Ablagerung in Organen wie Leber und Milz verhindert werden. Für eine sichere medizinische Anwendung ist es aber ebenso wichtig, dass jede Art von Substanz, Medikament wie Nanopartikel, die in den Körper injiziert wird, nach einen vernünftigen Zeitraum wieder ausgeschieden wird [1,2].

Quantenpunkte bestehen häufig aus einem Schwermetall-Kern mit einer Umhüllung aus organischen Substanzen, welche die Partikel stabilisieren sollen. Sie kommen aufgrund ihrer Herstellung und Anwendung fast nur in wässrigen Suspensionen vor, weshalb sich die Untersuchungen ausschließlich mit dem Verhalten in Wasser beschäftigen. Das Verhalten von Quantenpunkten in der aquatischen Umwelt wird maßgeblich von der Löslichkeit der Metallbestandteile bestimmt.

 

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