Eine Studie zeigte, dass Quantenpunktezu einem geringen Anteil aus der Blutbahn über die Blut-Hirn-Schranke ins Hirngewebe übertreten können.

 

Die Blut-Hirn-Schranke schützt das Gehirn vor diversen fremden und potentiell gefährlichen Substanzen, verhindert aber auch den Übertritt von hilfreichen Substanzen. Es ist daher eine immense Herausforderung Medikamente spezifisch im Gehirn zu applizieren.

Kürzlich wurde die Verteilung von QD untersucht, die mit funktionellen Gruppen modifiziert wurden und in die Bauchhöhle von Mäusen gespritzt wurden [1]. Wie bereits aus anderen Studien bekannt, wurden die QD über den Blutkreislauf verteilt und reicherten sich in der Milz, der Leber und den Nieren an. Darüber hinaus konnten zwar geringere aber immer noch signifikante Mengen im Gehirn detektiert werden. Obwohl die Mehrheit der Partikel in Blutgefässen der Leber, der Nieren und des Gehirns verblieb, schafften doch einige den Übertritt aus der Blutbahn, durch die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirngewebe.

 

 

 

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