Siliziumdioxid – Exposition

Der Mensch kommt ständig mit amorphem Siliziumdioxid in Kontakt, da es in vielen Nahrungsmitteln als Füllstoff und Fließhilfe enthalten ist und als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen ist (E551).

Siliziumdioxid ist in der Natur als Hauptbestandteil der Erdkruste in verschiedenen Formen zu finden. Kristallines Siliziumdioxid ist der Hauptbestandteil von Sand. Das erschwert es immens bei einer Exposition mit Siliziumdioxid zwischen der natürlich vorkommenden und technisch hergestellten Nanoform zu unterscheiden.

Siliziumdioxid ist Gegenstand vieler Untersuchungen seit vielen Jahrzehnten gewesen und ist nun als „Nanopartikel“ wieder ins Blickfeld geraten. Je nach Zelltyp und je nach Kristallstruktur des Siliziumdioxids fallen die Reaktionen auf diese Partikel unterschiedlich aus [1].

Neben Untersuchungen außerhalb des Körpers (in vitro) mit Zellkulturen werden Experimente mit Labortieren (in vivo) über längere Zeiträume (Tage bis Monate) durchgeführt. In ultrahohen Dosen löst Siliziumdioxid (SiO2) Entzündungsreaktionen aus, wohingegen die Behandlung mit niedrigen Dosen keine Toxizität in den Tieren auslöst.

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok