In vitro Studien mit Titandioxid (TiO2) Partikeln an Lungenzellen und in vivo Studien mit Versuchstieren zeigen, dass dosisabhängig Schädigungen an der Lunge bzw. an Lungenzellen auftreten können.

 

Im Rahmen des Projekts NanoCare wurden in vitro Test mit humanen Lungenzellen durchgeführt. Verschiedene Varianten von Titandioxid verursachten nur nach Gabe sehr hoher Dosen (50 µg/cm2) Vitalitätsverluste. Die Zellen wurden zur Simulation der Staubentwicklung für 2 und 4 Stunden im Karlsruher Expositionssystem Titandioxidpartikeln ausgesetzt. Dabei zeigten diese Zellen in allen verwendeten Konzentrationen keinen Vitalitätsverlust und es gab keine Anzeichen akuter Zytotoxizität [1].

 

Die ebenfalls in NanoCare durchgeführten Tierversuche zeigten, dass eingeatmete TiO2-Partikel in der Lunge der Tiere abgelagert werden. Dort können sie Entzündungsreaktionen auslösen, die jedoch vorübergehend sind [1]. (vgl. hierzu die Artikel "Exposition - in vitro" und "Exposition - in vivo").

 

Literatur arrow down

  1. NanoCare 2009, Final Scientific Report, ISBN 978-3-89746-108-6. (PDF-Dokument, 19 MB).

 

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