Titannitrid – Exposition

Epidemiologische Daten zu Titannitrid (TiN) Nanopartikeln sind bis heute nicht vorhanden.

Zurzeit sind keine Studien bekannt, die sich mit der Umweltexposition durch Titannitrid (TiN) Nanopartikel beschäftigen.

Im Rahmen des BMBF geförderten Verbundprojekts INOS wurden Titannitrid (TiN) Nanopartikel in den humanen Zelllinien A549 (Lunge), HaCaT (Haut), und CaCo-2 (Darm) untersucht. Diese in vitro Tests zeigten eine zytotoxische Wirkung der TiN-Partikel, welche jedoch je nach Zelllinie unterschiedlich stark ausfiel (eingesetzte Konzentrationen bis 50 µg/ml über 3 Stunden und 3 Tage).

Sowohl ein Hautirritationstest an Kaninchen als auch ein akuter systemischer Toxizitätstest an Mäusen zeigten keinerlei durch Titannitrid (TiN) ausgelöste Effekte an [1]. Eingesetzt wurden TiN-Lösungen, welche für die Beschichtung von Implantaten verwendet werden.

 

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