Aus beobachtenden Studien an Arbeitern ist die sogenannte „Hartmetallkrankheit“ bekannt, welche durch eine Fibrose der Lunge, Asthma und Lungenkrebs gekennzeichnet ist [1,2].

 

Jedoch tritt dieses Krankheitsbild nur bei Exposition mit Wolframcarbid-Cobalt (WC-Co) auf. Arbeiter, die nur einer dieser Komponenten ausgesetzt waren, entwickelten keine Lungenerkrankungen. Diese „Hartmetall-Lunge“ ist in Deutschland eine anerkannte Berufskrankheit, sie tritt ist jedoch aufgrund umfangreicher Arbeitsschutzmaßnahmen nur noch sehr selten auf.

Neben dem Auftreten von Lungenkrankheiten steht möglicherweise auch eine Häufung von Leukämiefällen bei Kindern in Fallon (Nevada, USA) mit WC-Co in Zusammenhang, da das zeitliche Auftreten der Krankheitsfälle mit einer gleichzeitigen Erhöhung von Wolfram und Cobalt in der Luft einher ging [3]. Ob dieser Zusammenhang tatsächlich bestätigt werden kann, oder ob eher Viren die Auslöser der Leukämie sind, müssen weitere Untersuchungen klären.

 

 

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