Wolframcarbid-Cobalt (WC-Co) kommt in der Natur nicht vor, sondern es wird zunächst durch technische Verfahren aus Wolframerzen ein WC-Pulver hergestellt. Im Zuge der Verarbeitung zu Hartmetall wird das WC-Pulver mit Cobalt-Pulver gemischt.

 

Bis in die Fünfziger Jahre hinein wurden Aspekte des Umweltschutzes nur ungenügend beachtet und Wolfram (WC) und Cobalt (Co) konnten über die Luft oder das Wasser in die Umwelt gelangen. Heute ist ein Entlassen der Partikel in die Umwelt verboten. Moderne Hartmetall-Fabriken sind mit Filteranlagen ausgestattet, die die Freisetzung von luftgetragenen Pulvern stark reduzieren. Abfälle werden gesammelt und wieder verwendet oder als Sondermüll entsorgt. Möglich ist eine Freisetzung durch Unfälle beispielsweise beim Transport der Pulver, einen solchen Fall hat es bisher allerdings nicht gegeben.

In der Umgebung von Fallon (Nevada, USA) ist eine Anreicherung von Wolfram und Cobalt in Luft und Wasser sowie in Flechten und Baumholz nachgewiesen worden [1]. Als mögliche Quelle werden eine Hartmetall-Fabrik in der Stadt oder eine nahe liegende Militärbasis diskutiert.

 

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok