Die Exposition am Arbeitsplatz stellt für den Menschen, insbesondere für Arbeiter in der Hartmetallindustrie, den Hauptkontaktweg dar. Arbeiter sind beim Umgang mit den Pulvern oder beim Schleifen von Werkstücken den Stäuben ausgesetzt; und können Partikel inhalieren oder über die Haut aufnehmen. Hier wird durch das Tragen von geeigneter Schutzkleidung wie Handschuhen und Atemmasken die Exposition jedoch minimiert.

 

Obwohl Wolframcarbid (WC) -Partikel in Zellen aufgenommen werden, entfalten sie keine toxische Wirkung auf den Organismus. WC-Partikel gelten, auch in gröberen Varianten, als chemisch inert und untoxisch. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) stuft WC als nicht krebserregend ein [1].

Für die Anwender der Werkzeuge ist eine Exposition mit den Partikeln sehr unwahrscheinlich, da die gesinterten Werkstücke sehr fest und abriebarm sind. Das verhindert eine erneute Freisetzung von Partikeln bei der Benutzung von Bohrern oder anderen Werkzeugen.

 

Literatur arrow down

  1. IARC (2006), IARC Monographs on the Evaluation of Carcinogenic Risks to Humans, No. 86: Cobalt in Hard-metals and Cobalt Sulfate, Gallium Arsenide, Indium Phosphide and Vanadium Pentoxide.

 

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