Die Aufnahme von Zinkoxid (ZnO) Nanopartikeln über die Lunge ist eher unwahrscheinlich da diese Partikel hauptsächlich gebunden in kosmetischen Produkten, Textilien oder Kunststoffen vorliegen. Allenfalls besteht bei der Herstellung und Verarbeitung von ZnO-Nanopartikel die Möglichkeit einer inhalativen Aufnahme.

 

Erste Studien am Tiermodell zeigen, dass die Inhalation von ZnO-Nanopartikeln eine relativ starke, aber vorübergehende Entzündung der Lunge bewirken kann [1,2]. Dies ist ähnlich dem sogenannten Metallrauchfieber, einer grippeähnlichen Krankheit mit Entzündung der Atemwege, welches bei Schweissarbeiten durch Einatmung von Metalldämpfen (vor allem Zinkdämpfe) entstehen kann.

 

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  1. Sayes, CM et al. (2007), Toxicol Sci, 97(1): 163-180.
  2. Warheit, DB et al. (2009), Environ Sci Technol, 43(20): 7939-7945.

 

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