In vitro Untersuchungen mit Zirkoniumdioxid (ZrO2) zeigten, dass diese Partikel erst in sehr hohen Dosierungen negativen Effekte in den Zellen hervorrufen.

 

Im Projekt NanoCare wurde Zirkoniumdioxid in drei verschiedenen Varianten eingesetzt. Es wurde außerdem mittels in vitro Versuchen mit der humanen Lungenepithelzelllinie A549 eine Schwellenkonzentration von mindestens 50 µg Partikeln pro cm2 Zellkulturrasen bestimmt. Erst ab dieser sehr hohen Konzentration (der niedrigsten Konzentration, die einen Effekt erzeugt) wurde beobachtet, dass die Zellen an Vitalität verlieren.Bei Untersuchungen mit elf verschiedenen Zelllinien unterschiedlicher Herkunft mit bis zu 10 µg Partikeln pro cm2 Zellrasen zeigte keine der verwendeten Zelllinien Stresssymptome, noch verursachte Zirkoniumdioxid zellschädigende Effekte. Ebenso fiel ein Test mit Zellkulturen auf Apoptose negativ aus.

In Kokultur-Systemen, die die in vivo Situation im Körper besser darstellen, weil das Zusammenspiel der Zellen simuliert wird, zeigten die Partikel ebenfalls keine schädigenden Effekte [1]. Die Behandlung von Makrophagen mit ZrO2-Partikeln (600 nm Durchmesser!) in einer Konzentration von bis zu 2.500 Partikeln pro Zelle konnte keine nennenswerte negative Effekte hervorrufen [2].

 

Literatur arrow down

  1. NanoCare 2009, Final Scientific Report, ISBN 978-3-89746-108-6. (PDF-Dokument, 19 MB).
  2. Catelas, I et al. (1999), J Bone Joint Surg Br, 81(3): 516-521.

 

 

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