Glossar

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Begriff Definition
Abfallmanagement

auch als Abfallwirtschaft bekannt. Verschiedene Aktivitäten zur Prävention, Überwachung, Behandlung, Handhabung, Wiederverwendung und Restverwertung von festen Abfällen.

Absorption

Lateinischen absorptio - Verschlingen. Es bezeichnet den Vorgang des In-sich-Aufnehmens von etwas in etwas.

ADI-Wert

Englisch. Abkürzung für Acceptable Daily Intake, erlaubte Tagesdosis. Beziffert die Aufnahmemenge von Fremdstoffen in Lebensmitteln, Pestiziden oder Medikamenten, die ein Mensch lebenslänglich täglich verzehren kann ohne gesundheitliche Schäden davonzutragen. Der ADI-Wert wird in Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag angegeben.

Aerosol

Allgemeine Bezeichnung für Gemische aus Gasen (z.B. Luft) mit darin verteilten kleinen festen oder flüssigen Teilchen (sogenannten Schwebstoffen) von etwa 1 nm bis 10 μm Durchmesser. Z.B. entstehen Aerosolpartikel aus Meersalz, wenn durch den Wind kleine Salzwassertröpfchen vom Meer aufgewirbelt werden. Das Wasser verdunstet anschließend, und zurück bleibt ein Meersalzpartikel.

AFM

Englisch, Abkürzung für  atomic force microscopy , Rasterkraftmikroskopie. Die AFM-Spitze tastet die Probe Zeile für Zeile ab. Durch Abstoßung zwischen Nadel und Probe wird eine Bewegung der Spitze detektiert. Hieraus kann ein dreidimensionales Abbild simuliert werden.

Agglomerat

Eine Ansammlung von schwach gebundenen Partikeln oder Aggregaten bzw. Gemische der beiden, in der die resultierende Oberfläche ähnlich der Summe der Oberflächen der einzelnen Bestandteile ist. Schwache Kräfte, zum Beispiel  Van-der-Waals-Kräfte , oder einfache physikalische Verhakungen halten ein Agglomerat zusammen. Agglomerate werden auch als Sekundärpartikel bezeichnet, die ursprünglichen Ausgangspartikel als Primärpartikel.

Siehe dazu DIN SPEC 1121 (DIN ISO/TS 27687),  Deutsches Institut für Normung e.V., DIN

Aggregat

Fest gebundene oder verschmolzene Partikel, deren resultierende Oberfläche wesentlich kleiner als die Summe der berechneten Oberflächen der einzelnen Bestandteile sein kann. Starke Kräfte, wie zum Beispiel kovalente Bindungen oder solche, die auf Sintern oder komplexen physikalischen Verhakungen beruhen, halten ein Aggregat zusammen.
 Aggregate werden ebenso wie die Agglomerate auch als Sekundärpartikel bezeichnet.
Siehe dazu DIN SPEC 1121 (DIN ISO/TS 27687)Deutsches Institut für Normung e.V., DIN

Akut

Bezeichnet einen plötzlich, schnellen, kurzzeitigen Effekt (z.B. eine schnell eintretende toxische Wirkung).

Alveole

Von lat. alveolus, Lungenbläschen. Dünnwandige, kleine Luftsäcke, die an den Enden der engsten Luftwege in der Lunge (den Bronchiolen) liegen, wo der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid stattfindet.

amorph

Griechisch amorphos = gestaltlos. Bezeichnet in der Physik und in der Chemie einen Stoff, dessen Atome keine geordnete Struktur bilden. Gegenteil = kristallin.

Antigen

Eine artfremde Substanz, welche nach ihrem Eintritt in den Körper die Bildung von Antikörpern gegen diese Substanz veranlasst. Viele Bakterien enthalten Antigene. Ebenso können Toxine, Viren, fremde Blutzellen oder Zellen aus Transplantaten als Antigene fungieren.

Antioxidans

Jede Substanz, die freie Sauerstoffradikale, welche andere Moleküle angreifen und deren chemische Struktur verändern, binden und unschädlich machen kann. Sie sind häufig als Konservierungsmittel in Lebensmitteln oder Kosmetika vorhanden. Zu den bekannten Antioxidantien gehören die Vitamine A, C und E.

Apoptose

Physiologischer oder programmierter Zelltod. Bei der Apoptose sind in der Regel nur einzelne Zellen betroffen und diese reagieren auf körpereigene Signale (z.B. von benachbarten Zellen) oder auch Stress von aussen. In der Anfangsphase des Prozesses schrumpfen Zellkern, Cytoplasma und Mitochondrien; die Zellmembran bleibt jedoch unbeschädigt, so dass keine Entzündungsreaktion eintritt. Das biochemische Kennzeichen der Apoptose ist der Abbau der DNA. Zusammen mit der Proliferation (Zellvermehrung) ist die Apoptose das normale Mittel zur Konstanthaltung der Zellzahl.

Aspiration

Von lat. aspirare – atmen. Bezeichnet bei Tierexperimenten die Verabreichung von (Partikel) Suspensionen in den Nasen-Rachenraum mit einer Kanüle. Das Flüssigkeitströpfchen wird mit etwas Druck eingespritzt, so dass die Suspension in die Lunge gelangen kann. Diese Methode ist verwandt zur Instillation.

Beschichtung

Ist eine Umhüllung, die als dünner Film auf die Oberfläche eines Objekts, z. B. eines Nanopartikels aufgetragen wird. Beschichtungen werden eingesetzt, um Oberflächeneigenschaften der Nanopartikel, wie Löslichkeit, Haftung, Benetzbarkeit und Korrosionsbeständigkeit zu verbessern und das Herauslösen von Ionen zu reduzieren. Häufig verwendete Beschichtungen in der Nanotechnologie sind verschiedene Polymere, Fette (medizinische Anwendungen) oder Metalle (Katalysatoren).

 

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